CDU Ortsverband Sasbach-Obersasbach
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Ortsverband Sasbach-Obersasbach
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Tour de Sasbach 2007

Tour de Sasbach mit Bürgermeister

Legales Doping für den Sasbacher Bürgermeister-
Akuelle kommunalpolitische Themen mit dem Rad erkundet

Sasbach(sp). „Das ist legales Doping”, so der CDU-Vorsitzende Ambros Bühler, als er Bürgermeister Wolfgang Reinholz nach der „Tour de Sasbach” einen flüssigen „Sieger-Pokal” überreichte. Denn auch in diesem Jahr war der Bürgerservice auf Rädern desCDU-Ortsverband Sasbach-Obersasbach ein voller Erfolg, als rund 50 Radler vor Ort und aus „erster Hand” über aktuelleThemen der Gemeindepolitik informiert wurden. Hierfür bedankte sich Ambros Bühler bei Wolfgang Reinholz sowie bei den Mitbürgern, die durch ihre Teilnahme an der Radtour durch die Gemeinde ihr Interesse an der Kommunalpolitik bekundeten.

Die „Tour de Sasbach” 2007 startete am Lindenplatz in Sasbach und führte auf den Marmoutierplatz in Obersasbach, wo die Radler die Entzündung des Kohlenmeilers der Trachtenkapelle miterlebten. Weiter ging es zum Feuerwehrgerätehaus und hier wurden die Besucher von dem Abteilungskommandanten Markus Blust begrüßt, der die Fahrzeuge und das Gerätehaus vorstellte und deutlich machte, wie viel Eigenleistung die Feuerwehrangehörigen der Abteilung Obersasbach investierten. Das Thema neues und gemeinsames Feuerwehrhaus war auch Inhalt der Station am „Badstein”, wo Wolfgang Reinholz und Romeo Sauer die vier möglichen Varianten für den Standort des geplanten Bauprojektes erläuterten. „Das Thema Gerätehaus ist nicht einfach, aber er stellt eine Chance dar”, so der Bürgermeister, der die Standorte am „Badstein” zwischen beiden Ortsteilen als eine Kompromisslösung bezeichnete. Weiter verwies er auf die Beschlusslage im Gemeinderat, nach der die Varianten am „Badstein” untersucht werden sollen. In der letzten Sitzung wurde auch ein „Fahrplan” verabschiedet, nach dem dieses Thema mit den Gemeinderäten und der Feuerwehr weiter beraten werden soll. Spätestens am 15. Januar 2008 müsste der Zuschussantrages für das Gerätehaus beim Landratsamt (Kreisbrandmeister) vorliegen, so der Bürgermeister.

Neben dem Feuerwehrgerätehaus ist derzeit auch das Projekt „Neubaugebiet Senti” in Obersasbach auf einem guten Weg und soll nach der Sommerpause weiter konkretisiert werden. Im „Senti” wurde ebenso eine Station eingelegt, wie im gemeindeeigenen „Haus Lapp” in Sasbach, wo mit der Ortskernsanierung eine weitere große Aufgabe für die Gemeinde ansteht. Hier erläuterte Josef Straub die Maßnahme mit dem Schwerpunkt im Kernbereich Ortsmitte, wo vor allem auch die Gemeinde Eigentümerin mehrerer Gebäude ist. Seitens privater Eigentümer habe es im Blick auf geplante Sanierungsmaßnahmen eine positive Resonanz gegeben, auch die Suche nach Investoren für den Bereich der Gemeindehäuser sei angelaufen, berichtete Wolfgang Reinholz. Ferner führe die Gemeinde Gespräche mit der Kirchengemeinde über eine Neugestaltung und öffentliche Nutzung des Pfarrgartens.

Neben Feuerwehrhaus, Baugebiet „Senti” und  Ortskernsanierung stellt das Neubaugebiet „Am Kältenbächel” mit neuer Erschließung vor allem der Heimschule Lender aktuell ein weiteres großes Projekt dar. Im Kreuzungsbereich Kältenbächel/Heimschule Lender informierte Wolfgang Reinholz über die Erschließungsstraße von der B 3 alt zur Heimschule, wo zur besseren An- und Abfahrt der Schüler und zur Entlastung der Lenderstrasse eine Wendeanlage gebaut wird. „Wir haben dann den Wendeplatz direkt vor einigen Klassenzimmern, aber wir haben ja auch Jahrzehntelang die Lendersträßler genervt”, meinte der Schulleiter Dr. Hubert Müller, der diese Maßnahme insgesamt begrüßte. Perfekt werde die neue Erschließung, wenn im Kreuzungsbereich der alten Bundesstraße der geplante Kreisel komme, so Wolfgang Reinholz, der sich wie Ambros Bühler sehr positiv über die Zusammenarbeit mit der Erzdiözese Freiburg sowie der Stadt Achern äußerte, über deren Gemarkung ein Teil der neuen Straße verlauf. Die Gemeinde hoffe, dass die Straße schon bald realisiert und die ersten Grundstücke seitens der Erzdiözese im nächsten Jahr angeboten werden. Weiter verwies Wolfgang Reinholz darauf, dass der Baumbestand auf dem Areal des ehemaligen Geistlichen Zentrums „weitestgehend” erhalten bleibe und das Neubaugebiet wie bisher die Heimschule Lender von der Hackschnitzelheizung der Firma SWL Walter Schmidt versorgt werde. Über die Hackschnitzelheizung im Schulgebäude der Heimschule informierten Siegfried Wittenauer und Franz Fassl, die Radler hatten auch Gelegenheit, die technischen Anlagen zu besichtigen. Das letzte Etappenziel war der Kunstrasenplatz des SV Obersasbach, wo der Vorsitzende Manfred Hörth und Ortsvorsteher Albert Doll über die Erfüllung eines lang gehegten Traums informierten. Der Ortsvorsteher würdigte vor allem die große Eigenleistung des SVO, die nach Aussage des Vorsitzenden aktuell 1900 ehrenamtliche Arbeitsstunden in einem Wert von über 20000 Euro betrage.

Foto: sp

Aktuelle Informationen aus erster Hand gab es bei der Tour de Sasbach, die der CDU-Ortsverband veranstaltete – hier Bilder

 

- vom Badstein, wo das gemeinsame Feuerwehrgerätehaus angesiedelt werden soll

 

- Kreuzungsbereich Kältebächel/Heimschule Lender – hier kommt eine Erschließungsstraße mit Wendeanlage

 

- Von der Hackschnitzelheizung in der Heimschule Lender soll auch das Neubaugebiet am Kältenbächel mit Wärme versorgt werden

 


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