Tour de Sasbach
Tour de Sasbach mit dem Bürgermeister
Keine Sprintwertung aber jede Menge Infos –
Aktuelle kommunalpolitische Themen mit dem Rad erkundet
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| Das Bild zeigt die Tour
Teilnehmer am Lindenplatz |
Sasbach(sp). Vom Lindenplatz in Sasbach bis zur
„Wallfahrt” auf dem Hochfeld führte die Etappe der „Tour
de Sasbach”, bei der es zwar kein „Gelbes Trikot” zu
gewinnen gab, dafür viele Informationen über
aktuelleThemen der Gemeindepolitik. Der CDU-Ortsverband
Sasbach-Obersasbach hatte zu diesem Bürgerservice auf
Rädern eingeladen, um mit Bürgermeister Wolfgang
Reinholz und dem CDU-Vorsitzenden Ambros Bühler durch
den Ort zu radeln und sich aus erster Hand informieren
zu lassen
Dass sich rund 50 Bürgerinnen und Bürger auf diese
kommunalpolitische Radtour begaben, war für Ambros
Bühler sehr erfreulich, zeige es doch das Interesse an
Themen der Gemeindepolitik. Sein Dank galt Bürgermeister
Wolfgang Reinholz, der bei der „Tour de Sasbach” gerne
Rede und Antwort stand, die mittlerweile zu einer festen
Institution während der Sommerferien wurde. Vor
dem Start am Lindenplatz berichtete der Bürgermeister
über den aktuellen Stand der Ortskernsanierung, die im
Frühjahr dieses Jahres durch die Aufnahme der Gemeinde
in das Bund-Länder-Programm, der Bewilligung einer
Förderung in Höhe von 800000 Euro und der entsprechenden
Beschlussfassung im Gemeinderat ins Rollen kam. Das
Untersuchungsgebiet um den Bereich Kirchplatz und
Lindenplatz sei in Grundzügen festgelegt und seit dem
22. Mai fanden im Rahmen der Vorbereitenden
Untersuchungen durch die Stadtentwicklung Südwest
Stuttgart (STEG) die Einzelgespräche mit den Eigentümern
statt, über deren Ergebnis die Verwaltung am 22. August
informiert werde. Jetzt müsse man abwarten, wer
Sanierungsbedarf anmelde, so der Bürgermeister mit dem
Hinweis, dass dann im September/Oktober im Gemeinderat
weiter beraten werde. Zum Rathausumbau bemerkte Wolfgang
Reinholz, dass dieses Thema vor allem durch die
sanierungsbedürftige EDV-Anlage und andere notwendige
Maßnahmen „auf uns zu kam” und durch die Aufnahme in das
Dorfsanierungsprogramm verstärkt aufgegriffen wurde.
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| Foto: sp. Die Tor de
Sasbach – hier Bürgermeister Wolfgang Reinholz und
Ambros Bühler |
Aktuelle liege das Thema „auf Eis”, es soll
aber in die Haushaltsberatungen 2007 einfließen, so der
Bürgermeister. Es könne aber nicht sein, dass
Erwartungen bei den Bürgern und Eigentümern im
Sanierungsgebiet geweckt werden, dann aber durch einen
möglichen Rathausumbau viel Geld aus dem Förderprogramm
abgezogen werde. „Die Dorfkernsanierung ist eine
Chance, kein Zwang”, meinte Ambros Bühler und betonte,
dass auch die Gemeinde Sasbach als Eigentümern der
Häuser „Lapp” und „Mast” am Lindenplatz über dieses
Thema nachdenken müsse. Der Vorsitzende des Vereins für
Heimatgeschichte, Carl Muth, bemerkte, dass es wichtig
sei, den historischen Charakter und die
„Postkartenseite” von Sasbach zu erhalten. Der Verein
für Heimatgeschichte habe der Verwaltung gerade im Blick
auf das Haus „Mast” eine Eingabe gemacht, aus der die
historische Bedeutung dieses Areals hervor gehe. „Wer
werden über diesen Bereich sehr intensiv nachdenken
müssen”, bemerkte der Bürgermeister, während Ambros
Bühler zu diesem Thema für den September eine
kommunalpolitische Veranstaltung ankündigte.
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| Foto: sp. Die Tor de
Sasbach war ein voller Erfolg – hier Bürgermeister
Wolfgang Reinholz und Ambros Bühler vor der Villa
Konrad |
Vom
Lindenplatz aus radelten die Bürger zum Geistlichen
Zentrum, das in Sasbach geschlossen und nach St. Peter
verlegt wurde. In seinem Statement zeigte sich Wolfgang
Reinholz bewusst „sehr formell” und zitierte die im Juli
2006 veröffentlichte Presseerklärung der Erzdiözese
Freiburg, in der der Abriss des Gebäudes und die
Umwandlung in ein Wohngebiet beschrieben wird. Die
„Villa Konrad” bleibt erhalten und soll verkauft werden.
Die Gemeinde sei mit der Erzdiözese im Gespräch und man
hoffe, über die weiteren Planungen für das Gelände nach
der Sommerpause berichten zu können. Der Bürgermeister
verwies darauf, dass es auch Gespräche mit der Stadt
Achern gebe, das der angrenzende Weg zum Teil
über Acherner Gemarkung führe.
Ein weiterer Stopp wurde
in der Sasbachriederstraße eingelegt, die in einem
Teilbereich eine umfassende Sanierung mit der Anlegung
eines
Gehweges erfahren hat. Nach den Bauferien soll die
Feindecke aufgetragen werden. Bei der Fahrt entlang des
Sasbachs berichtete Carl Muth über die Sanierungen der
„Bachwäschen” und die Rekonstruktion des Mühlbachs und
der Stellfallen in Obersasbach während des
Internationalen Jugendprojektes. Am Feuerwehrgerätehaus
wurden die Teilnehmer über die Sicherheitsmaßnahmen
informiert, die in Absprache zwischen Gemeinde und
Feuerwehr in die Wege geleitet wurde.
In Obersasbach berichtete Ortsvorsteher Albert Doll
über den Einbau der neuen Fenster in der Grundschule,
während Romeo Sauer am Projekt „Pflegeheim Erlenbad”
feststellen konnte, dass alles planmäßig laufe und das
Pflegeheim am 1. Mai 2007 eröffnet werden soll. Nach so
einer guten Nachricht schmeckte
das „Veschper” in der „Wallfahrt” doppelt gut.
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